Der Handelskrieg hat begonnen

 

Die einen nennen es Handelskonflikt, die anderen Handelszwist, einige Börsenkommentatoren verwenden auch den Begriff Handelsstreit. All diesen wohlwollenden, die strapazierten Nervenkostüme der Anleger vermeintlich beruhigenden Euphemismen zum Trotz existiert nur ein zutreffender, die handelspolitische Lage korrekt bezeichnender Begriff, und der lautet schlicht und einfach Handelskrieg.
Wenn die USA Strafzölle auf Stahl und Aluminiumimporte erheben, wenn China im Gegenzug Zölle auf landwirtschaftliche Produkte einhebt, die USA als Antwort darauf Strafzölle auf chinesische Importe im Umfang von 50 Milliarden Dollar ankündigen, welche China wiederum mit Zöllen auf amerikanische Exporte im selben Volumen beantwortet, als Reaktion darauf in einer weiteren Eskalationsstufe Zölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar eingehoben werden, dann ist längst keine spitzfindige semantische Debatte zur Begriffsdeutung mehr notwendig. Der Handelskrieg hat bereits begonnen, er wurde von beiden Seiten offen erklärt und befindet sich in einer Eskalationsspirale, deren volkswirtschaftliche Auswirkungen für beide Seiten erheblich sein können.

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