Nicht zu heiß und nicht zu kalt

Während Goldlöckchen in ihren Bettchen schläft und von ihrem Brei isst, wandern die drei Bären nichtsahnend durch den dunklen Wald. Sie durchstreifen langsam das Gebüsch und warten darauf, dass ihr köstlicher Brei genau die richtige Temperatur bekommt, denn er soll nicht zu heiß sein, aber auch nicht zu kalt. Fast genau so sensibel wie die drei Bären in der Märchenerzählung von Robert Southey sind die internationalen Kapitalanleger, die voller Aufmerksamkeit jeder Silbe der Präsidentin der amerikanischen Notenbank lauschen. Janet Yellen muss die gesamte ihr zur Verfügung stehenden Kunstfertigkeit als Köchin ausschöpfen, denn der Brei, den sie den sensiblen Feinschmeckern und Börsengourmets serviert, muss exakt die gewünschte Temperatur und Konsistenz aufweisen, um beim geneigten Publikum keine Magenverstimmung hervorzurufen.

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Warren Buffett, das Orakel aus Omaha

Jedes Jahr pilgern tausende und abertausende Investoren, Bewunderer und glühende Verehrer der Börsenlegende Warren Buffett nach Omaha, Nebraska, um den Ausführungen ihres Meisters zu lauschen. Warren Buffett ist der Hohepriester der Börsenwelt und seine Rede gilt seinen Jüngern gleichsam als Sonntagspredigt, deren Inhalt voller Weisheiten und wertvoller Erfahrungsschätze steckt. Was macht diesen bodenständigen, stets bescheidenen und humorvollen Mann jedoch zu einer lebenden Legende, was unterscheidet ihn von der Vielzahl der übrigen professionellen Fondsmanager und Finanzinvestoren? Die Investmentphilosophie Warren Buffetts besticht durch ihre Einfachheit, ihre intellektuelle Klarheit und Scharfsinnigkeit.

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Der Valentinstag ist vorüber, sex sells gilt 365 Tage im Jahr

Das Unternehmen, das im folgenden Abschnitt analysiert und besprochen wird, steht im völligen Widerspruch zu dem, was man im Allgemeinen als ethisch verantwortliche, nachhaltige Investments bezeichnet. Sein Geschäftsmodell ist nicht politisch korrekt, seine Einnahmen resultieren aus einer schamlosen Ausbeutung des weiblichen Körpers als Lustobjekt und werden daher von nahezu allen Feministen, liberal und fortschrittlich
eingestellten Personen sowie auch von Vertretern jedweder Glaubensrichtung und all jenen, die sich als religiös fundamentalistisch bezeichnen, strikt abgelehnt.

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Wo Feuer ist, da ist auch Rosenbauer

Im Jahr 1866 gründete Johann Rosenbauer das erste oberösterreichische Feuerwehr-Ausrüstungs-Geschäft in Linz. Neben Hanfschläuchen, Handdruckspritzen verschiedener Hersteller, Helmen, Knöpfen etc., wurden auch Fecht-, Sport- und Spielgeräte verkauft. 1888 übernahm Konrad Rosenbauer das Unternehmen, dieses Jahr markiert auch den Beginn der eigenen Feuerlöschgeräteproduktion. Das österreichische Traditionsunternehmen Rosenbauer kann somit auf eine rund 150-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken, seit dem Jahr 1994 notieren die Aktien der Gesellschaft auch an der Wiener Börse.

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Happy days are here again

Auf dem Parteitag der Demokratischen Partei im Jahre 1932 ließ Präsident F.D. Roosevelt diesen Song erklingen, der voller Freude und Lebenslust den Start in eine bessere Zukunft verspricht, der die Düsternis und die Verzweiflung der gerade überwundenen Großen Depression endgültig vergessen machen soll. Der Beginn des Jahres 2017 verspricht ein ähnlicher Wendepunkt der Wirtschaftsgeschichte zu werden, eine Vielzahl bewährter und aussagekräftiger Stimmungsindikatoren befindet sich auf oder nahe Allzeithöchstständen. Der Wirtschaftsmotor steht kurz davor, vom zweiten in den dritten Gang hochzuschalten und sich ohne Zugkraftunterbrechung unter hohen Umdrehungen in Richtung vierter Gang zu bewegen. Ein Beispiel dafür ist der Index des Konsumentenvertrauens der Universität Michigan, der sowohl bezüglich der aktuellen Lage als auch im Hinblick auf die Zukunftsaussichten
Rekordhochs verzeichnet.

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Die 10 größten Überraschungen des Jahres 2017

Bereits seit 1986 schaut Byron Wien von Blackstone Advisory Partners zu Beginn jedes Jahres in seine Kristallkugel und veröffentlicht eine Liste mit zehn wirtschaftlichen und politischen Überraschungen, die er in den kommenden zwölf Monaten für durchaus wahrscheinlich hält.
Diese Tradition, die durchaus mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern und Selbstironie verbunden ist, wollen auch wir uns zu Eigen machen und veröffentlichen an dieser Stelle unsere 10 größten Überraschungen des Jahres 2017

Wagen Sie mit uns einen Blick in die Kristallkugel

 

Neues Jahr, neues Glück

Das Börsenjahr 2016 ist nun bereits Geschichte, am alten Kontinent schreiben wir schon den zweiten Handelstag des neuen Jahres, die Wall Street öffnet heute zum ersten Mal nach den Feiertagen wieder ihre Bücher. Der Jahreswechsel bietet stets eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen, wir wollen daher auf das im alten Jahr Erreichte zurückblicken und gleichzeitig, wie es sich für Börsianer gehört, einen optimistischen Blick in die Zukunft wagen. Zuallererst ist es jedoch, im Gegensatz zu zahlreichen anderen Börsenbriefen, die stolz ihre gewinnträchtigsten Empfehlungen publizieren und die Verlustbringer schamhaft verschweigen, unsere Absicht, die Kursperformance aller Empfehlungen des Jahres 2016 in einer Gesamtschau ungeschönt und ungeschminkt zu präsentieren

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Sprudelnde Gewinne statt versiegender Quellen

Amerikanische Value Investoren, britische Senioren und europäische Investmentfonds, sie alle haben eines gemeinsam: Die stetigen Dividendenzahlungen der global agierenden, integrierten Öl- und Gasunternehmen bilden einen unverzichtbaren Bestandteil ihrer langfristigen Investmentstrategien.

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Die Wiener Opec Konferenz tanzt (und reduziert die Fördermengen)

Der 30. November 2016 könnte als einer der bedeutendsten Tage in die Annalen der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) eingehen. Von vielen Beobachtern bereits totgesagt, als Papiertiger und Schatten ihrer einstigen Größe belächelt, beschloss die Ministerkonferenz der 13 OPEC Mitgliedsstaaten (Indonesien stellte seine Mitgliedschaft ruhend) in Wien eine signifikante Senkung der geplanten Ölfördermenge um rund 1,2 Millionen Barrel pro Tag. Zusätzlich wurde vereinbart, dass sich auch Nicht-OPECMitgliedsstaaten, wie unter anderem Russland, an den Förderkürzungen beteiligen, sodass sich die Gesamtreduktion der Ölfördermenge, in Abhängigkeit vom exakten Kürzungsbeitrag Saudi Arabiens, auf rund 1,8 bis maximal 2 Millionen Barrel pro Tag beläuft.

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